Von „reichlich Zeit“ bis „das war knapp – und 50% Verluste.

Es fing so harmlos an! Um 08.00 wollten wir uns treffen… um 08.30 trudelten die ersten ein. Schnell noch ein paar letzte Handgriffe und um 09.00 waren wir in the Road.
Wir, das sind Andrew, Michael, Nico und ich. Also die gleiche Truppe wie letztes Jahr in Rumänien nur das Andrew auf einer BMW 650 GS Dakar noch dazugestossen ist. 

So ging es dann in strömenden Regen los. (Das westfälische Wetter wollte wohl zum Abschied dem schottischen in nichts nachstehen. 

Nach etwas über 100 km die erste Kurze Rast, nen Kaffe, tanken… das übliche halt. 


Als wir weiterwollen bemerkt Andrew das er etwas Kühlmittel verliehrt. 50 km weiter wird seine 650er heiß (über längere Zeit Vollgas ist wohl nix für nen Single) und so geht’s an die nächste Tanke Kühlwasser nachfüllen. 

150 km vor Amsterdam dann der Spupergau. Die 650er rotzt beim Schalten durch den Auspuff Flüssigkeit auf den Autobahnbelag und beim halten auf der nächsten Raststätte macht es „Pluff“ und die kleine Single verwandelt sich in eine Nebelmaschine. Kühlwasser ist in den Zylinder gekommen und die Zylinderkopfdichtung scheint durch. Das wars dann erstmal für Andrew. 


Die Dakar muss in die Werkstatt und hofft auf baldige Reperatur so das Andrew uns nachfolgen kann. 

Wir drei fahren weiter, die reichlich eingeplante Zeit wird langsam knapp. Um 16.45 geht die Fähre von Amsterdam aus die uns rüber nach Newcastle bringen soll. Wir haben noch knapp 80 Minuten für 156 km. Let’s go. 

Was hat man immer wenn es eilt? Richtig: Stau! War klar aber es wird eine Punktlandung und um 16.42 rollen wir auf den Fährterminal. 

Das Wetter ist besser geworden, die Sonne kommt raus. Alles wird gut… 

Nicht!

Beim Check-In bemerkt Michael das er seinen Personalausweis vergessen hat! *facepalm* 

Tja, und da waren es nur noch 2! 

Schwer angezählt und übel dezimiert  fahren wir als Letzte auf die Fähre und vertäuen unsere Bikes. 


Nun sitzen wir in der Skybar und spülen die Ereignisse des Tages mit Gehaltvollem herunter.


Michael lässt sich von seiner Süßen seinen Ausweis bringen und hofft in den nächsten 2 Tagen eine Passage rüber auf die Insel zu kriegen so das wir bald wieder vereint sind. 

Vieleicht ist ja auch Andrews 650er bald wieder fit so das wir uns alle irgendwo in Schottland wieder treffen.

Das wars für den ersten Tag, mal sehen was die nächsten 10 Tage bereit halten.

4 Kommentare zu „Von „reichlich Zeit“ bis „das war knapp – und 50% Verluste.

  1. Alter!
    Ich glaub es doch nicht! Den „Facepalm“ kannst bei so einer Aktion gleich mal als doppel raushauen.
    Naja ne Panne kann passieren aber den Ausweis vergessen. -.-
    Ich wünsch euch beiden jetzt erstmal ganz viel Spaß und hoffe sind die anderen bald auch dabei.

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