Tag 7 – Steine, Torf und ab aufs „Mainland“

 

Gut erholt krabbel ich aus meinem Hochbett, wie damals beim Bund, nur schöner. Nach einem spartanischen Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und verstauen alles wieder auf den Bikes.

Dann nutzen wir die Gelegenheit und streifen einmal durch das Museumsdorf und können einem Tweetweber bei der Arbeit zusehen. „Sie“ wäre heute etwas zickig, das wäre seid über 2 Jahren nicht mehr vorgekommen. Auf die Frage wie alt „Sie“ den wäre heißt es „a hundret years“. Das ist mal haltbare Mechanik.

Wir verabschieden uns von unseren Mitbewohnerinen und man wünscht sich gegenseitig eine gute Reise.

Bei leichtem Nieselregen fahren wir los Richtung der „Standing Stones von Callanish“. Dabei handelt es sich um die größte bekannte Steinformation der Megalithkultur. Sie besteht aus insgesamt 12 Steinkreisen, wir besuchen die Größte von ihnen.

Nach dem wir uns genug gewundert haben warum sich jemand solche Mühe mit diese, teilweise echt riesigen, Steinen gemacht hat fahren wir weiter Richtung Stornoway.

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Die gut ausgebaute Straße bringt uns schnell unserem Ziel näher. Durch die typisch karge Heidelandschaft der äußeren Hebriden, vorbei an etlichen Torfabbaustellen kommen wir schon bald in der Hafenstadt an.

Zum Thema Torf, dies ist auf den Inseln immer noch übliches Heizmaterial da Holz dort absolute Mangelware ist und somit zu wertvoll zum verbrennen. Und so liegt nicht selten der würzige Duft von verbranntem Torf in der Luft wenn man durch die kleinen Ortschaften fährt.

In Stornoway angekommen wird erstmal wieder getankt und dann geht es Richtung Fährterminal. Kurz vor dem Terminal finden wir eine „Fish &Chips“ Bude und es wird erstmal Mittag gegessen.

Darüber vergessen wir etwas die Zeit und fahren als allerletztes auf die Fähre die uns nach Ullapool bringen soll.

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Die Überfährt verläuft so weit ereignislos, beim Verlassen der Fähre treffen wir Nina, eins der Mädels aus dem Hostel noch einmal wieder. Sie macht sich mit dem Fahrrad Richtung Inverness auf den Weg. Man wünscht sich nochmals eine Gute Reise und schon ist sie weg.

Wir kaufen Zutaten fürs Abendessen in Ullapool und machen uns dann auch auf den Weg. Das Städchen Gairloch ist unser heutiges Ziel.

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Der Weg raus aus Ullapool bietet ein untypisches Landschaftsbild – Bäume… und nicht nur die Nadelholzmonokulturen sondern richtige kleine Mischwälder. Man fühlt sich an Skandinavische Fjords erinnert.

Doch bald setzt sich wieder die typische Highland-Landschaft durch. Schön kurvig zieht sich die Straße an der Küste südwärts und um 18.30 erreichen wir Gairloch.

Nach einem fürstlichen Abendessen vom Campingkocher kippt das Wetter. Der Wind wird kälter, die Temperatur geht unter 10 Grad und es beginnt zu Regnen. Die Jungs krabbeln in ihre Zelte und ich gehe in die Jugendherberge in der ich mich für die Nacht einquartiert habe.

Die Wettervorhersage für morgen sieht übel aus, mal sehn was der Tag bringen wird.

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